Das Projekt Utamtsi-Kaffee / Biologisch & Fair genießen.

UTAMTSI wird in kamerunischer Nufi Sprache so definiert:
U heißt „Wir“ und bedeutet „Gemeinsam“.
TAM heißt „Begegnen“ und bedeutet „Die Geschichte der Menschheit ist von ständiger Begegnung geprägt“.
TSI heißt „Wasser“ und bedeutet „Uraltes Heilmittel, das Kraft schenkt“

Auch unsere Entdeckung des Utamtsi-Kaffees begann mit einer Begegnung, nämlich auf der Breminale 2013. Die Breminale ist ein fünftägiges Open-Air-Kulturfestival am Osterdeich in Bremen. Unser Ziel war natürlich das „Bio-Erleben-Dorf„. Mitten drin trafen wir Morin Kamga Fobissie, der am Stand von Abakus ( ein Bremer Mitgliederladen) seinen Kamerun-Kaffee ausschenkte. Sein fröhliches Lachen und der gute Geschmack des Kaffees überzeugten uns, diesen Kaffee auch im BioMobil-Shop aufzunehmen.

Als wir im letzten Jahr bei Utamtsi waren, lernten wir viel über den Hintergrund der Firma kennen. Wir konnten einen Tag lang den Weg des Kaffees vom Rösten bis zum Versand verfolgen. Wir waren überzeugt davon, mit dem Verkauf des Kaffees im BioMobil-Bestellshop einen guten Beitrag zur Unterstützung der Projekte von Utamtsi leisten zu können, insbesondere die Kleinbauern-Kooperative GIC SONDASON, die den Rohkaffee liefert. Für den Rohkaffee erhalten die Kleinbauern für zwei Jahre einen festgelegten Preis, der 40% über dem Weltmarktpreis liegt. Vor Schulbeginn erhalten die Kleinbauern einen zinslosen Kredit, der es ihnen ermöglicht, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Ein direkter Beitrag zur Befreiung der Bauern aus der Armutsspirale. Wer mehr wissen möchte, insbesondere auch über die Kamerun-Reise, findet weitere Informationen auf der Website von Utamtsi.

(Foto: Utamtsi)

(Foto: Utamtsi)

Soziale Achtsamkeit – Initiierung und Unterstützung regionaler und lokaler Projekte

Unseren Standort haben wir bewußt in das westliche Ringgebiet von Braunschweig verlegt. Bereits seit 2003 werden hier unter dem Thema „Soziale Stadt“ Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohner dieses Stadtteils gefördert. Hier werden wir in Kürze von Angeboten berichten, die wir initieren bzw. unterstützen werden. Angebote, die sich insbesondere dem Thema „Soziale Achtsamkeit“ widmen.
Herausforderungen wie Umweltverschmutzung, demographischer Wandel, Finanzkrisen, Ressourssenknappheit, Bevölkerungswachstum und viele andere stehen natürlich in einem globalen Zusammenhang. Aber um so wichtiger ist es, zu erkennen, das viele kleine regionale oder sogar lokale Veränderungen den Boden für die notwendigen globalen Veränderungen bereiten können. Allesamt mitgetragen von der Eigeninitiative der betroffenen Bürger, ohne die es keine tragfähige Basis für wirkliche Veränderungen geben wird.
Wir stellen uns also Projekte vor, die zum besseren und nachhaltigeren Leben im Stadtteil bzw. in unserer Stadt beitragen sollen. Projekte des Teilens und von Teilhabe.
Für Projekte zum Thema „soziale Achtsamkeit“ z.B. aus dem Bereich Kultur und Bildungsarbeit haben wir immer ein offenes Ohr.
Als Unternehmen möchten wir intensiv daran arbeiten, ökologisch und sozial nachhaltig zu handeln. Im Mittelpunkt unseres Tuns steht immer die Frage „Bringt es uns und anderen mehr Lebensqualität?“.

Das Projekt Radeln ohne Alter (RoA)- Das Recht auf Wind im Haar

roa_badHersfeld_probefahrtAls wir von der in Dänemark durch Ole Kassow gegründeten Initiative erfuhren, waren wir sofort überzeugt, das es so ein Angebot auch in Braunschweig geben sollte.
Wir waren angetan von dem Gedanken, dass oft schon eine Stunde Hilfe genügt, um einem Menschen glücklich zu machen.
So machten wir uns nach Bad Hersfeld auf. In der „Residenz Ambiente“ trafen wir Arabella Kienel. Sie hat den Verein „Radeln ohne Alter Bad Hersfeld e.V.“ gegründet und bietet ihren Bewohnern Rikschafahrten an. Durch ihre Informationen bekamen wir einen guten Einblick. Spätestens aber nach der Fahrt mit der Rikscha durch den Kurpark stand unser Entschluss fest, die Initiative „Radeln ohne Alter- Braunschweig“ ins Leben zu rufen und umgehend einen Trägerverein zu gründen.
Ein Sponsor für die erste Rikscha ist schon gefunden. roa_rikscha_trans
Angebote für den Kauf weiterer Fahrzeuge nehmen wir gerne entgegen.

Gefahren werden die Rikschas von sogenannten „Piloten“, die entsprechend ausgebildet werden. Fahrer spenden Ihre Zeit. Mitmachen kann jeder, der in der Lage ist, sicher Fahrrad zu fahren. Man muss keinesfalls Leistungssportler sein, um die Räder zu bewegen, denn sie haben eine Elektrounterstützung.
Sollten Sie Lust auf soziales Engagement haben, werden sie Teil dieser Bewegung. Ziel ist es, durch das gemeinsame Fahren mit einer Rikscha körperlich eingeschränkte und körperlich bewegliche Menschen zusammen zu bringen. Erfahren sie Lebensgeschichten und erleben sie die gemeinsame Freude am Draußen durch das Projekt „Radeln ohne Alter“ .

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