Wo bleiben die Erzeugnisse aus unserer Region?

In bundesweit tätigen Bio-Supermärkten findet man auf Grund der massenhaften Warenbeschaffung nur sehr selten regionale Produkte. In der Regel nur als eine Art Alibifunktion. So kommen heute nicht nur Ananas, Mango & Co, sondern inzwischen auch fast ein Drittel unserer Bio-Möhren ganzjährig aus dem Ausland. Frühkartoffeln aus Ägypten sind schon fast eine Selbstverständlichkeit.
Aber auch in den Bio-Fachgeschäften sucht man teilweise vergeblich nach Produkten aus unserer Region. Hierfür gibt es einige Gründe.
Die hohen Anforderungen an Marketing, Verteilung und Logistik sind von den regionalen Erzeugern nur selten selbst zu erfüllen. So sind die Bioläden fast gezwungen, ihre Waren über einen Großhändler zu beziehen. Da diese in Bayern bzw. im Münsterland ansässig sind, ist es nur natürlich, daß deren Produkte auch aus diesen Regionen oder aus dem umliegenden Ausland stammen, wo die geforderten Mengen, um nicht von „Massen“ zu sprechen, häufig auch einfacher zu beziehen sind.

Erzeugnisse aus unserer Region haben es aus diesen Gründen sehr schwer, in die Bioläden vor Ort zu gelangen. Neben einem geringen Anteil an Selbstvermarktern werden die meisten Produkte von Großhändlern aufgekauft, die den Berliner Raum bedienen.
Hier muß langfristig stärker zu Gunsten einer heimischen, ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaft gegengesteuert werden, was auch ein zentrales Thema unseres niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer ist.

Wir haben es uns unter anderem zur Aufgabe gemacht, die regionale Landwirtschaft direkt zu unterstützen, insbesondere solche Erzeuger, die ihre Produkte nach den strengeren Regeln deutscher Anbauverbände produzieren.

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Jeder Einkauf beim BioMobil-Lieferdienst trägt damit zur Stärkung einer lebendigen, regionalen und ökologischen Agrarstruktur bei und unterstützt obendrein regionale Arbeitsplätze. Unser Angebot enthält inzwischen einen großen Anteil regionaler Produkte.

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